Ökumenischer Jugendkreuzweg

Geschrieben von Melanie Marshaus.

Am letzten Schultag vor den Osterferien machten sich auch in diesem Jahr wieder etwa viele Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Realschule Marktheidenfeld und des Balthasar-Neumann-Gymnasiums auf den Weg, um beim traditionellen „Ökumenischen Jugendkreuzweg“ gemeinsam zu beten und des Todes Jesu zu gedenken.
 
Bereits um sechs Uhr morgens führte der Weg vom Ausgangspunkt zwischen den beiden Schulen über den neuen Friedhof hinauf zur Kreuzbergkapelle. An acht Stationen hielten die Teilnehmer mit gemeinsamen Liedern, Gedanken und Gebete inne.


 
„#bei mir“ – dieser kurze Titel soll den wesentlichen Inhalt des diesjährigen Jugendkreuzwegs auf den Punkt bringen: „Da lässt sich jemand auf mich ein, auf meine Art mit anderen zu kommunizieren; auf meine Art zu sehen und Wichtiges zu markieren“, so die verantwortlichen Redakteure. Die Teilnehmer sollen sich auf Jesus einlassen können und neugierig sein, was es bedeuten kann, dass er bei uns ist. Dabei verbinden die Stationsbilder dieses Mal Alltagssituationen mit denen der Leidensgeschichte Christi.
 
Zusammen mit ihren Religionslehrern hatten Realschüler und Gymnasiasten aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen im Vorfeld die einzelnen Stationen vorbereitet. Am Kreuzweg selbst stellten sie ihre Arbeit dann den Teilnehmern vor und zeigten Gemeinsamkeiten mit der Lebenswirklichkeit ihrer Mitschüler auf: Gott ist bei mir, bei dir und bei uns allen. Im Anschluss waren alle teilnehmenden Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zum gemeinsamen Frühstück in die Schulmensa eingeladen