Erst denken, dann handeln!

Geschrieben von Franziska Thauer.

Dieses Motto hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a bereits nach dem ersten Tag auf der diesjährigen MINT-Fahrt zur Thüringer Hütte verinnerlicht. Denn bei der Herstellung eines Gefährts, das lediglich über einen Mausefallen-Antrieb verfügt, war eine genaue Planung unerlässlich, um eine möglichst effektive Kraftübertragung zu gewährleisten. Beim anschließenden „Weitrennen“ am Abend konnte Perpetuum mobile alle anderen hinter sich lassen.


Am zweiten Tag gab es ein sehr abwechslungsreiches Programm, das von dem Bau einer Alarmanlage über das Backen eines eigenen Brotes bis hin zur Konstruktion eines Segelfliegers reichte. Leider haben es manche der selbst gebauten Flieger nicht ganz unversehrt bis zum Wettkampf geschafft. Voller Ehrgeiz wollte jeder die beste Abwurftechnik erproben und seinen Flieger perfektionieren. Dabei blieb die eine oder andere unsanfte Begegnung mit einem Stein nicht aus. Doch am Ende konnte jeder seinen Flieger an den Start bringen. Nicht zuletzt, weil unsere „Flugzeugretter“ sogar einen auf dem Dach gestrandeten Flieger mithilfe eines Baumes („Den haben wir wirklich schon so gefunden...Ja, auch mit den Wurzeln!“) bergen konnten.
Auch darüber hinaus fanden die Schüler einige Beschäftigungsmöglichkeiten. Ob beim Tischfußball um 7 Uhr morgens (...wobei man ob der Kampfesschreie eher an ein Endspiel bei der Fußball-WM dachte), beim „Extrem-Laufbanding“ auf dem Spielplatz, das von sanfter Volksmusik untermalt wurde, beim Tischtennis-Match oder beim Lagerfeuer, es war immer etwas los. Insgesamt war es ein sehr gelungener Ausflug, der – laut Schülermeinung – gerne noch länger hätte dauern können.