„Hello London!“

Geschrieben von Amelie Rinno.

Am Mittwoch den 17.04.2019 war es wieder einmal so weit. Für 29 Zehntklässler, fünf ehemalige Schülerinnen, zwei ehemalige Lehrerinnen und fünf Lehrer der Staatlichen Realschule Marktheidenfeld hieß es: „Tschüss Marktheidenfeld, hello London!“ Geplant und durchgeführt wurde die Reise, die in den Osterferien stattfand, nun zum dritten Mal von Herrn Koch. Die Idee stammte ursprünglich von Frau Ossau, einer Lehrerin, die bereits ihren Ruhestand genießen darf. Auch sie nahm erneut an der Fahrt teil.

Mit Hilfe von Thorsten Riedmann, dem Chef von Moenus Reisen, der, zusammen mit einem weiteren Fahrer, mitgefahren ist, wurde die Reise wieder einmal zu einem grandiosen und unvergesslichen Erlebnis.
Die fünf Tage wurden von allen Mitfahrenden zur Besichtigung der Stadt, der vielen Märkte und Sehenswürdigkeiten genutzt. Eine Stadtrundfahrt am zweiten Tag verschaffte gleich zu Beginn einen kleinen Überblick über London. Nach einem Abstecher zum St. James’s Park genossen alle die freie Zeit, die ihnen zur Verfügung stand.
Am nächsten Morgen stand zunächst der „Tower of London“ auf dem Plan. Nachdem einige Schüler/innen die quasi niemals endende Warteschlange zu den britischen Kronjuwelen bezwungen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Covent Garden. Ab in die U-Bahn und los geht’s. Angekommen an der richtigen Station stiegen, wie gehabt, alle aus, zumindest fast alle. Gerade freute sich ein Mitschüler noch über einen freien Platz, da sah er den Rest seiner Gruppe draußen am Bahngleis stehen, lächelnd und winkend. Nach ein paar Telefonaten schloss der „verlorene“ Teil der Gruppe schnell wieder auf.
Der nächste Morgen begann früh und so brach ein Teil der Reisegruppe direkt zu einer englischen Führung ins „Globe Theater“ auf. Man glaubt es kaum, so ziemlich jeder konnte am Ende der Führung von sich behaupten, zumindest die grundlegenden Informationen über das Theater und die Geschichte dahinter verstanden zu haben. Nachmittags zog es einige zum London Eye. Es ging hoch hinauf und es wurden unzählige Bilder gemacht…
Viel zu schnell brach der letzte Abend an, die Tage vergingen wie im Flug und keiner der Jugendlichen ging ernsthaft verloren…erstaunlich!
Zusammengefasst hat sich die Reise wohl für alle mehr als gelohnt. Obwohl die Zimmer schief, die Bäder klein und das Essen, naja, eben britisch war, kann sich wirklich jeder von uns für diese unglaublich großartige Zeit bedanken.