Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen

Geschrieben von Martin Glückert.

Ein guter Anfang war die Feier zur Amtseinführung unseres Schuldirektors Matthias Schmitt in mehrfacher Hinsicht: Die Reden waren meist kurz, die Wünsche herzlich und der musikalische Rahmen äußerst angenehm. Innerhalb sehr kurzer Zeit studierten unsere Schulband mit der Sängerin Yaiza, Herr Jaklin, die A-capella-Gruppe unter Leitung von Thomas Koch und Beate Riedel, die Tanzgruppe sowie Anouk Couchet ihre Beiträge ein und präsentierten sie professionell.

Souverän und charmant führten Anna Berktold und Emilia Senger durch das Programm. Nach der Begrüßung durch unsere zweite Konrektorin Kathrin Schwind sprach der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Unterfranken Karlheinz Lamprecht. Er meinte, dass die Qualität und der Erfolg einer Schule maßgeblich von der Führung abhänge. Sie müsse charakterlich geeignet, kreativ und belastbar sein. Vor allem brauche eine gute Führungskraft jedoch ein Gespür für die vielen Menschen um ihn herum und er muss eine Zuneigung für die Schüler besitzen. Lamprecht sieht all diese Eigenschaften in unserem neuen Chef und betonte zugleich, dass es ein Gewinn ist, wenn der Direktor aus der eigenen Schule komme. Schließlich kennt er das Spielfeld und die Mannschaft bestens.
Landrat Schiebel dankte Herrn Schmitt für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren, die er auch in Zukunft beibehalten möchte. Auf das gute Schulklima ging Bürgermeisterin Schmidt-Neder ein. Sie betonte das gute Miteinander zwischen Stadt und Schule. Die beiden Schülersprecher und der Elternbeirat bekundeten in ihren Reden ebenfalls ihre Freude auf die gute Zusammenarbeit mit dem neuen Schuldirektor. Originelle und symbolische Geschenke bekam Schuldirektor Schmitt vom Personalrat und von den Mitgliedern der Schulleitung. Sie überreichten ihm Rucksack, Kompass, Karte, Proviant und weitere Utensilien, damit er den bevorstehenden und manchmal mühsamen Weg gut meistern kann. Schuldirektor Schmitt betonte in seiner Rede, dass die Eltern die wichtigste Säule in der Erziehung sind. Konflikte sind nur im Dialog zu lösen. Damit ein guter Dialog stattfinden kann, bat Schmitt die Eltern: Engagieren Sie sich im Elternbeirat und im Förderverein!“
Die gelungene Feier zeigte ganz deutlich: Der Anfang ist tatsächlich die Hälfte des Ganzen. Denn um richtig anzufangen, sind große und anstrengende Vorbereitungen nötig. Wenn sie geleistet sind, fällt Vieles leichter.