65 Pakete für die Weihnachtstrucker

Geschrieben von Martin Glückert.

Die Aktion Weihnachtstrucker ist inzwischen auch eine feste Tradition an unserer Schule geworden. Seit genau 26 Jahren gibt es das Projekt in Bayern und seit 12 Jahren wird es an unserer Schule betrieben. In dieser Zeit haben unsere Schülerinnen und Schüler es fertiggebracht, genau 842 Pakete zu packen. Jedes Paket ist rund 20 € Wert.

Das macht schnell klar: Die Hilfsbereitschaft der Schüler, Lehrer und Eltern an der Realschule Marktheidenfeld ist ein gelebter Wert. Seit dem ersten Advent waren die Schülerinnen und Schüler damit beschäftigt Kartons mit Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Hygieneartikeln sowie mit Keksen und Schokolade zu befüllen. Sie wurden dann in der Klasse 9b auf Vollständigkeit überprüft und professionell verpackt.
Die 65 Pakete unserer Schule gehen in diesem Jahr direkt nach Nord-Rumänien, genauer gesagt in die Regionen Cluj-Napoca (deutsch Clausenburg). Als ehrenamtliche Fahrer sind Jörg Behnke und Pascal Molkenthien von WAREMA unterwegs. Sie haben die letzten Tage zusammen mit Alexander Thauer damit verbracht, die ganzen Pakete an den vielen Sammelstellen im Landkreis abzuholen. Dazu hat die Firma WAREMA SE einen LKW zur Verfügung gestellt. Behnke und Molkenthien werden ab den Weihnachtsfeiertagen den Konvoi in Richtung Südosten begleiten. Beide engagieren sich seit Jahren für das Projekt und können versichern: „Die Pakete kommen genau dorthin, wo sie auch hingehören. Bei Menschen mit Behinderung, bei Alten und bei Waisenkindern.“ Schließlich gibt es noch immer Gegenden in Südost- und Osteuropa, in denen es Menschen während der Wintermonate am nötigsten fehlt, die sogar Hunger leiden. Wenn die beiden „Weihnachtstrucker“ Behnke und Molkenthien nach einer 1300 km langen Hinreise ihr Ziel erreicht haben, geben sie die Pakete nach einem festgelegten Abladeplan aus. Ihnen ist es ein großes Anliegen, die Kartons direkt in bedürftige Hände zu geben. Denn die Freude der Menschen in Rumänien ist riesig. Sie freuen sich nicht nur über die Lebensmittel, sondern auch über diese Zeichen der Hoffnung und Solidarität.