Umfangreiches Lehrangebot dank guter Lehrerversorgung

Geschrieben von Martin Glückert.

Neue Lehrer an der Realschule
Zum Start ins neue Schuljahr begrüßte Realschuldirektor Matthias Schmitt acht neue Lehrkräfte zu ihrem Dienst an der Staatlichen Realschule Marktheidenfeld. Studienrätin (RS) Angela Spahn wird mit Deutsch, Sport und Informationstechnologie ebenso wieder eingesetzt wie Studienrätin Tantja Martin mit Deutsch und Englisch. Neu an der Schule sind die Studienrätinnen (RS) Julia Christ mit Mathematik, Evangelische Religionslehre und Sozialwesen sowie Dorothee Berberich mit Deutsch und Geschichte. Bianca Ganz unterrichtet Mathematik und Chemie. Sie ist als mobile Reserve tätig. Frau Mees besitzt die Fächerkombination Mathematik und katholische Religionslehre und unterrichtet als Aushilfslehrkraft. Als Studienreferendarin bzw. -referendar treten ihren Dienst Natascha Räder mit Deutsch und Englisch sowie Julian Wappner mit Mathematik und Physik an.

Statistik
Gegenwärtig besuchen 620 Schülerinnen und Schüler die Realschule, das sind 21 weniger als im Vorjahr. Der demographische Wandel mit seinen sinkenden Geburtenzahlen zeigt allerdings auch seine nachlassende Wirkung. Dies lässt sich besonders gut an den vier Eingangsklassen beobachten, die mit 96 Schülern nun 22 Schüler mehr als im Vorjahr aufweisen. Die durchschnittliche Klassenstärke bleibt weiter auf niedrigem Niveau und ermöglicht gute Unterrichtsbedingungen. Sie beträgt nunmehr 25,8 Schüler pro Klasse.

Wahlunterricht und Förderunterricht
Auch in diesem Jahr soll ein großes Angebot an Wahlfächern bestehen. Dazu gehören Robotik, Homepage, Schulband, Schulradio, eine inklusive Fußballmannschaft, die Schülerzeitung, Rettungsschwimmen, Chemie-Übungen, ein Schulsanitätsdienst, Schultheater, Terrariengruppe, Badminton, Kochen macht Spaß, Politik und Zeitgeschichte, Chor, Lernen Lernen, Erste Hilfe bzw. Erste Hilfe inklusiv sowie ein Babysitter-Kurs für Schülerinnen und Schüler ab der neunten Jahrgangsstufe. Allerdings werden viele der Fächer im ersten Halbjahr zunächst in Förderunterrichte umgewidmet oder als integrierte Lehrerreserve für zu befürchtenden Lehrerausfall vorgehalten. Sollte es aber die Lage zulassen, werden die Wahlunterrichte wie geplant im zweiten Halbjahr stattfinden.
Große Anstrengungen wurden seitens des Kultusministeriums und auch der Schulleitung unternommen, um ein breites Angebot an Förderunterricht anzubieten. Geplant sind 16 Zusatzstunden, um bestehende Defizite aus dem vorhergehenden Schuljahr im Sinne eines „Brückenangeobtes“ zu bearbeiten. Er findet jeweils in der 7. Stunde an verschiedenen Wochentagen in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch und BWR statt, wobei der Focus auf Mathematik (8 Kurse) und Englisch (4 Kurse) sowie auf die Lehrpläne der Jahrgangsstufen 9 und 10 gelegt wurde. Mit dem zusätzlichen Unterricht soll sichergestellt werden, dass etwaige Lerndefizite ausgeglichen werden. Schülerinnen und Schüler, die ihre Kompetenzen in den prüfungsrelevanten Hauptfächern erweitern wollen, können natürlich auch mehrere Kurse belegen. Abgerundet wird das Angebot an Förderunterricht durch 3 weitere Wochenstunden Ergänzungsunterricht in Mathematik, Englisch und Deutsch für die  Jahrgangsstufen 5 bzw. 6.