Das Rennen macht: "Die Oma, die das Internet kaputt gemacht hat"

Geschrieben von Natascha Räder.

Vorlesewettbewerb an der Realschule


Dieses Schuljahr war für alle Schüler und Schülerinnen mit viel Ungewissheit und neuen Situationen, wie dem Distanzlernen, verbunden. Trotzdem konnten mit Eva Bartel (6a), Helene Schmidt-Tudl (6b) und Fillip Frank (6c) drei würdige Teilnehmer für den Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gefunden werden. Dieser zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben.

Jährlich nehmen ca. 600.000 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen daran teil, 2020/21 findet er bereits zum 62. Mal statt.
Die drei Kandidaten wurden von ihren Mitschülern und Deutschlehrkräften im Vorfeld als Klassensieger bestimmt und traten dann beim Schulentscheid gegeneinander an. Anders als in den letzten Jahren wurde dieser allerdings in kleiner Runde abgehalten, was die Stimmung der Teilnehmer aber nicht trübte. Nacheinander stellten die Kandidaten ihr selbstgewähltes Buch zunächst kurz vor und lasen anschließend ausgiebig daraus vor. Im zweiten Durchlauf mussten sie ihre Lesefertigkeit mit einem unbekannten Text aus „Haifischzähne“ von Anna Woltz unter Beweis stellen.
Bei diesen drei gelungenen Beiträgen hatten es die drei Jurymitglieder alles andere als leicht. Frau Christ, Frau Marshaus und Frau Räder wählten schließlich Eva Bartel aus der 6a zur Schulsiegerin.
Sie hatte sich für das Buch „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ von Marc-Uwe Kling entschieden. Sie erhielt neben einer Urkunde noch einen Gutschein der Buchhandlung Schoeningh. Auch die beiden Zweitplatzierten Helene Schmidt-Tudl und Fillip Frank gingen natürlich nicht leer aus. Sie erhielten ebenfalls einen Büchergutschein.
Die besten Vorleser der Realschule sind: Fillip Frank (6c), Eva Bartel (6a) und Helene Schmidt-Tudl (6b).