Doppelter Sieg bei Regionalturnieren

Geschrieben von Martin Glückert.

Robotik-Gruppen der Realschule Marktheidenfeld
kommen eine Runde weiter für die
First Lego League


Beide Robotik-Teams der Realschule Marktheidenfeld wurden bei den
Regionalturnieren in Würzburg und Heilbronn zu Turnierchampions gekürt. Sie
kommen damit für die First Lego League eine Runde weiter.

Die beiden Teams unter Leitung von Daniel Cura setzten sich gegenüber
11 weiteren Mannschaften durch.
Das Team RS_nightMARe musste beim Wettbewerb in Würzburg in vier Disziplinen
antreten: Dem Robot-Game, der Teamarbeit, der Forschungspräsentation und dem
Robot-Design. Der Titel des Turniers war „Masterpieces“, also Meisterstücke.

Die erfolgreichen Gewinner des Regionalturniers in Heilbronn: Teamleiter Daniel
Cura mit Nina Roth, Lina Gruber, Nico Huber, Jan Leimeister und Lennart
Leimeister. (Foto: Sabrina Roth)

Genauso anspruchsvoll wie das Motto waren auch die Herausforderungen beim
Robot-Game. Auf dem zwei Quadratmeter großen Spielfeld musste der Roboter so
programmiert werden, dass er 15 verschiedene Aufgaben innerhalb der
Themenbereiche „Bühne, Show und Kamera“ lösen konnte.

Die Sieger des Regionalturniers für die First Lego League in Würzburg: Jan Wolf,
Lena Maier, Fabian Stenger, Vincent Huth, Teamleiter Daniel Cura und Ole
Rechenberg

Das Team um Jan Wolf, Ole Rechenberg, Lena Maier und Vincent Huth musste
z. B. eine Kamera auf einer Schiene bis zur gewünschten Position bewegen.
Ihr Roboter musste dann ein Hindernis beseitigen, Figuren an bestimmten Stellen
verteilen oder die Regler eines Mischpults in exakte Positionen bringen.
Außer diesen Problemlösungen wurde auch die Teamarbeit der 10. Klässler bewertet.
Hier gab es Punkte dafür, dass die Aufgaben gleichmäßig verteilt waren und die Gruppe
als echtes Team arbeitete. Beim Robot-Design erklärten die Wettbewerbsteilnehmer, welche
technischen Probleme es beim Bau des Roboters gab, wie die Problemlösungen
angegangen wurden und wie die Programme aussehen. Innerhalb der bewerteten
Forschungspräsentation beschäftigte sich RS_nightMARe mit einer Brille, die wie
ein Auto-Headup-Display Untertitel oder Kommentare einblenden kann. Sie kann in
Kombination mit einem Kopfhörer, der die Originaltöne mit Noise-Cancelling
eliminiert, die deutsche Sprache ersetzen oder zur Unterstützung für Ältere bzw.
Schwerhörige dienen. Dazu werden die Nebengeräusche gedämpft und die
Sprachfrequenzen verstärkt.

Ebenso erfolgreich war das Team um Nina Roth, Lina Gruber, Lennart Leimeister,
Jan Leimeister und Nico Huber.
RS_nightMARe II gewann in Heilbronn mit beeindruckenden 540 von 550 erreichbaren
Punkten das Turnier. Dabei durchliefen die 9. Klässler der Realschule ebenfalls die
genannten vier Disziplinen. Ihre Forschungspräsentation bezog auf das Modell eines
Theaterraums, bei dem sich die Sitzplätze wie in einer Geisterbahn bewegen können.
Bei einer Theateraufführung oder einem Konzert werden die Zuschauer somit in die Lage
versetzt, die Schauspieler und Musiker aus verschiedenen Positionen wahrzunehmen. Einen
schlechten Sitzplatz, den der lange Vordermann oder die Hochsteckfrisur der
Vorderfrau verdeckt, gibt es somit nicht mehr. Die gesamte Bühne kann fast von
überall eingesehen werden.

Die erfolgreichen Gewinner des Regionalturniers in Heilbronn nach ihrer
Auszeichnung: Lina Gruber, Nina Roth, Jan Leimeister, Lennart Leimeister und
Nico Huber. (Foto: Sabrina Roth)

Sollten RS_nightMARe und RS_nightMARe II auch beim nächsten Turnier in
Regensburg erfolgreich sein, dann qualifizieren sie sich für das
zentraleuropäische Finale im schweizerischen Davos.