First Lego League

Robotik-Gruppe der Realschule gewinnt in der Hauptdisziplin

Auch in diesem Jahr konnte die Realschule Marktheidenfeld bei der Qualifikation zur First Lego League beweisen, dass ihre Roboter hinsichtlich des Designs und Funktion gut mithalten können. Die Realschule startete bei diesem Turnier in Würzburg mit den beiden Teams RSnightMARe I und II. Beide werden von Teamleiter Daniel Cura und Schulleiter Matthias Schmitt als Coach betreut. Insgesamt traten 14 Schulen zum Turnier an, zwei davon waren Realschulen.

Für das erfolgreiche Abschneiden bei diesem Wettbewerb sind vier Kategorien entscheidend: Das Robot-Game, das Robot-Design, eine Forschungspräsentation und die Teamwertung. Die Punkte des Robot-Game setzen sich aus den Wertungspunkten zusammen, die sich der Roboter autonom auf dem Spielfeld erarbeitet. Beim Design wird neben der technischen Gestaltung auch die Programmierung bewertet. Inwieweit alle zu Wort kommen und gemeinsam an Lösungen arbeiten, gehört zur Teambewertung.

In der Disziplin Robot-Game landete das erste Team auf den ersten Platz und erhielt einen Pokal. Auch die Forschungspräsentation wurde von der Jury als herausragend bewertet. Der hohe Anspruch des Wettbewerbs zeigt sich alleine schon am Thema „Unearthed“. Das erste Team der Marktheidenfelder konstruierte einen Roboter, der mittels Saugvorrichtung einzelne Erdschichten abträgt. Optische Sensoren erkennen sofort, sobald sie ein antikes Fundstück erreichen und stellen die Grabungsarbeit ein. Mit solch einem Roboter können sich Archäologen viel Zeit und mühselige Handarbeit ersparen.

Auch das zweite Team hatte eine deutliche Herausforderung zu bewältigen. Denn sie begab sich auf die Spuren von Leonardo da Vinci. Die Gruppe musste drei Erfindungen da Vincis nachbauen. Zwei davon durften nur mit Materialien konstruiert werden, die auch schon vor 500 Jahren zur Verfügung standen. Das zweite Team konnte eine Ratsche zum Anheben von schweren Geräten, einen Kran zum Ausheben von Burggräben und eine „Unendlichkeitsmaschine“ einwandfrei bauen. Doch für das Semifinale in Siegen reichte es auch für dieses Team nicht. Es war ein spannendes Turnier, bei dem beide Team erkannt haben, woran sie noch
arbeiten müssen, um wieder ganz oben in der First Lego League mitzuspielen. Doch eines ist gewiss: Die Robotik-Gruppen der RSMar werden auch im nächsten Jahr wieder in Würzburg antreten.

Das Team RSnightMARe I von links nach rechts: Joshua Walter, Mahmad Kellessli, Torben Köritzer, Jonas Roth, Coach Matthias Schmitt, Felix Diehm, Simon Berktold, Teamleiter Daniel Cura, Gustav Gorran, Paul Maier, Jonas Weigand
Fotos: Martin Glückert