Text: Sibylle Ruf-Seubert
Alle Jahre wieder…

…kommt der Weihnachtstrucker an die Staatliche Realschule Marktheidenfeld, um hier die fleißig gesammelten und geschnürten Pakete unserer Schulfamilie in Empfang zu nehmen. So kamen die tatkräftigen Schülerinnen und Schüler der Klasse 10C beim Verladen der insgesamt 50 Pakete ins Schwitzen, trotz frostiger Außentemperaturen. Anschließend fährt der Weihnachtstrucker noch weitere Sammelstationen in Marktheidenfeld und der Region an, um dann vollbeladen eine der Zielregionen ansteuern. Diese liegen in diesem Jahr beispielsweise in der Ukraine, in Rumänien, Bosnien und Albanien. Seit der Corona-Krise erhalten auch die „Tafeln“ in Deutschland Unterstützung, um besonders alten und alleinstehenden Menschen eine Weihnachtsfreude zu bereiten.

Insgesamt 50 geschnürte Pakete für Menschen in Not und Armut
Eure Spendenbereitschaft war auch in diesem Jahr wieder großartig! Einzelne Klassen wie z.B. die Klasse 6b von Herrn Glückert übergaben uns bis zu 6 Pakete! Für die Vervollständigung halber Hilfspakete sorgten unser Schulleiter Herr Schmitt, die Damen vom Sekretariat, Heike May und Theresa Manrique mit großzügigen Spenden. Es freut uns sehr, dass die Hilfsbereitschaft unserer Schulfamilie ungebrochen und stark ist! Dafür möchte sich an dieser Stelle die diesjährig verantwortliche Klasse 10C ganz herzlich bedanken. Deren Klassenzimmer wurde seit Mitte November kurzerhand zur Anlauf- und Sammelstelle für die Hilfspakete umfunktioniert. Die Schülerinnen und Schüler prüften und verschlossen die zahlreichen Päckchen, führten Listen über fehlende Artikel und arbeiteten wortwörtlich bis zur letzten Sekunde daran, dass alle Hilfspakete vollständig ihren Weg in den Weihnachtstrucker fanden.

Ein sicheres Ankommen garantiert…
…Alexander Thauer, der seit vielen Jahren unsere Pakete mit einem LKW der WAREMA Renkhoff SE einsammelt und diese auch schon selbst bis zu den Verteilzentren brachte. Insofern spricht Herr Thauer aus eigener Erfahrung, wenn er versichert, dass die Hilfspakete dort ankommen, wo sie benötigt werden und hingehören. Denn in den regionalen Verteilzentren arbeiten die Weihnachtstrucker mit bewährten und langjährigen Partnern zusammen, wie z.B. den Kirchengemeinden, die eine gerechte Verteilung der Hilfspakete organisieren.